Rechtschutzversicherung als Werbungskosten angeben

Bei der Steuererklärung kann man die Rechtschutzversicherung nicht als Sonderausgaben ansetzen. 

Jedoch haben viele einen kompletten Rechtschutz für: Verkehr, Privat+Familie und Beruf.

Die Kosten für den Berufsrechtschutz kann man als Werbungskosten bei der Anlage N geltend machen. Da der genaue Betrag für den Berufsrechtschutz meistens nicht angegeben ist, nimmt man (bei der Konstellation Verkehr/Privat/Beruf) ein Drittel der Rechtschutzversicherungsbeiträge und setzt den Betrag bei den Werbungskosten an.

Nicht vergessen: Nachweis beilegen (Kopie).


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Von Galapagos
 
Eingestellt am 09.05.2006, 10:13 Uhr
3,8 von 5 Sternen auf der Grundlage von 42 Stimmen

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Kommentare (10):
#1 gewitterhexe

viele versicherungen weisen auch den genauen anteil der berufs-rechtsschutzversicherung (auf anfrage) gesondert aus. einfach mal anrufen und sich für die steuererklärung einen nachweis ausstellen lassen, gehört bei der versicherung zum kundenservice.

09.05.2006, 11:18
#2

Völlig falsch. Man kann KEINE Rechtsschutzversicherung als normaler Arbeitnehmer geltend machen !
Du kannst es zwar ins Formular eintragen - lach - es wird Dir aber gestrichen bevor Du es gemerkt hat.

09.05.2006, 12:30
#3

Nochmal ICH ;-)
s.o.... Versicherungen sind nur dann "absetzbar" wenn sie _nicht_ Deinen Spaß an Rechthaberei finanzieren oder gar Deinen Hausstand sichern sollen. Das sind reine Vermögens(ab)sicherungen, und da hat Vater Staat kein Intreresse dran. Ausnahme Versicherungen die Dein Gebäude selbst betreffen, aber _nicht_ den Inhalt. Nicht bluffen lassen von Klinkendrückern ;-)
Etwas anderes sind Versicherungen die mehr oder weniger zwangsläufig anfallen, wie z.B. Haftpflichtversicherungen, und die, oh Wunder sogar jeglicher Art - vom Pferd bis zur Jagdhaftpflicht.
*** Dies schreibt Euch ein exam. Stbv*** GRINS ! Tatsache!

09.05.2006, 12:39
#4 gewitterhexe

tja, dann hab ich wohl schon jahrelang für sämtliche mandanten falsche bescheide bekommen, da werden doch tatsächlich wie o. a. ausgewiesese rechtsschutzbeiträge anerkannt, zusätzlich sogar die hälfte der unfallversicherung (die andere hälfte wird für private risiken nicht berücksichtigt). im heft der stiftung warentest "finanztest - steuern 2006" steht es auch für alle "normalos" so drin.
***dies schreibt eine kleine blonde exam. steuerfa*** also schreibt es lieber hin, vielleicht mag euch der finanzamts-angestellte ja:-)

09.05.2006, 13:16
#5 galapagos

@gewitterhexe:stimmt, daran habe ich nicht gedacht. Ich frage nicht nach und geb ein Drittel an. Also, wer es genau haben möchte, kann auch bei der Versicherung direkt nachfragen ;-).

@ 12:30 Uhr:
Ich rede von der BERUFSrechtschutz und nicht von anderen Rechtschutzversicherungen. Die kann man natürlich nicht absetzen. Steht auch im Text drin, das es nur die Berufsrechtschutz betrifft.

09.05.2006, 14:07
#6

Wieder ich ;-)
tja "gewitterhexe", in der Mitte liegt dann wohl die Wahrheit, wobei ich zugebe meine Äusserungen auf _normale Rechtsschutzversicherungen_ (Familie etc.) bezogen zu haben. Trotzdem finde ich es IMHO mehr als mutig rechtliche Tipps überhaupt im Internet zu geben, weil man meist nur Halbwahrheiten und keine Belege vor sich hat. >
Yust my two cents...

09.05.2006, 18:56
#7 Marc

Ich als Versicherungskaufmann kann euch bestätigen, dass die Rechtsschutzversicherung absetzbar ist! Meinen Kunden stelle ich die Bescheinigungen auf Wunsch detailliert aus, sodass man auf einen %-Satz von 41,83 kommt (Bei Privat-, Berufs- und Verkehrsrechtsschutz)! Wer etwas anderes behauptet hat von Finanzen&Versicherungen keine Ahnung und sollte sich hier mal zurückhalten!

17.05.2006, 13:26
#8 Hustensaft

Jede bessere Versicherung wird - zumindest auf Anfrage - den Beitragsanteil ausweisen, der sich auf den beruflichen Rechtsschutz bezieht. Dieser ist im Rahmen der Werbungskosten abziehbar, was natürlich nur Sinn macht, wenn man Werbungskosten hat, die auch den Pauschbetrag übersteigen.

In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen das - was bei vielen zutreffend sein dürfte - bei Überschreitung der abzugsfähigen Sonderausgaben für ausschließlich beruflichen Zwecken dienende Haftpflichtversicherungsbeiträge derselbe Weg in Betracht kommt, so dass diese trotz Überschreitung der abzugsfähigen Sonderausgaben steuermindernd geltend gemacht werden können.

31.08.2006, 07:03
#9 R.W.M.

Kleiner Tip zu Steuer und Finanzamt :
EIN GESCHÄFT IST ERST DANN EIN GESCHÄFT, WENN MAN DEM FINANZAMT NACHWEISEN KANN DASS ES KEIN GESCHÄFT WAR !! Manche werden das doof finden, aber Kenner wissen von was ich rede.

31.08.2006, 20:59
#10 Besserwisser

Zitat: vom 09.05.06, 12:30
"Völlig falsch. Man kann KEINE Rechtsschutzversicherung als normaler Arbeitnehmer geltend machen !
Du kannst es zwar ins Formular eintragen - lach - es wird Dir aber gestrichen bevor Du es gemerkt hat"
Zitat:Ende

...
Falsch ;)
Der Anteil der in einer Rechtschutzversicherung auf den Berufsrechtschtuz entfällt, ist als socher unter dem Punkt:Weitere Werbungskosten" ansetzbar und fließt in die Berchnung mit
ein!

Gez. Besserwisser

07.02.2009, 19:05
Toll, dass du mitmachen willst!

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